Der perfekte Post – So posten Sie richtig auf Social Media
Soziale Netzwerke sind überall präsent, ihre Bedeutung wächst jedes Jahr und ihr Wert fürs Marketing wird oft unterschätzt. Viele Unternehmen betreiben inzwischen eigene Facebook-Seiten, Instagram-Profile und Twitter-Accounts – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Eine der Besonderheiten von Social Media ist die einfache und interaktive Möglichkeit, Inhalte zu teilen und so ihre Reichweite zu vergrößern. Außerdem bietet der Kontakt über soziale Netzwerke den Nutzern eine persönlichere Erfahrung als eine Servicehotline. Deshalb legen viele Unternehmen Wert auf eine aktive Präsenz in den Netzwerken.
Was macht eigentlich einen guten Social-Media-Post aus? Zählen nur die Inhalte oder spielt die Frequenz die entscheidende Rolle? Um Ihren Auftritt in den sozialen Medien zu optimieren und mehr potenzielle Kunden zu erreichen, haben wir eine Übersicht mit den 6 wichtigsten Regeln für das Verfassen von Beiträgen in Social Media zusammengestellt.
Ein Bild mit hoher Aufmerksamkeit verwenden
Medien wie Facebook sind heute kaum noch ohne Bilder vorstellbar – Plattformen wie Pinterest oder Instagram basieren sogar fast ausschließlich auf visueller Kommunikation. Fotos und Grafiken ziehen die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich und erzielen im Schnitt deutlich mehr Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare) als reine Textbeiträge. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Bilder ihre eigene Botschaft vermitteln, die sofort erkennbar ist, ohne dass man erst den Text lesen muss. Theoretisch kommen sie fast ganz ohne Worte aus.
Achten Sie darauf, dass Ihre Fotos den gängigen Gestaltungsregeln folgen und thematisch zu Ihrem Post passen. Nutzen Sie hochwertige Bilder, behalten Sie aber auch die mobile Ansicht im Blick – schließlich greifen die meisten Nutzer heute über ihr Smartphone auf soziale Netzwerke zu.
Eine Handlungsaufforderung einfließen lassen.
Fühlen sich Internetnutzer persönlich angesprochen oder erkennen sie klaren Mehrwert in Ihren Posts, steigt die Wahrscheinlichkeit für Interaktionen. Solche „Call to Actions” (CTA) können zum Beispiel Gewinnspiele sein, bei denen Nutzer einen Beitrag liken und kommentieren müssen, oder ein vielversprechender Titel zu einer weiterführenden Webseite (etwa „Mit diesen zehn Tipps schreibst du den perfekten Social-Media-Beitrag”). Nutzen Sie Handlungsaufforderungen so oft wie möglich und bieten Sie mit spannenden Headlines einen individuellen Mehrwert für Ihre Leser.
Eine der Besonderheiten von Social Media ist die unkomplizierte, interaktive Möglichkeit, Inhalte zu teilen und somit deren Reichweite zu erhöhen.
Auf ein Angebot oder einen Blogbeitrag hinweisen
Links einzubetten ist eine einfache Möglichkeit, um reine Textbeiträge optisch aufzulockern. Bei Verlinkungen erzeugen die meisten sozialen Netzwerke eine kleine Vorschau mit Titel und Bild. Viele Webseiten nutzen diese Funktion, um in den Medien auf spannende Beiträge aufmerksam zu machen.
Wenn auf dem jeweiligen Kanal nur eine begrenzte Zeichenanzahl erlaubt ist oder der Link einfach zu lang und unübersichtlich wirkt, können Sie praktische URL-Kürzungsdienste wie bit.ly nutzen. Diese machen Ihre Links deutlich kürzer.
Passende Emojis verwenden
Auch wenn Emojis nicht alswertige Bilder gelten, sind sie dennoch klar grafische Elemente zur Auflockerung von Texten. Sie transportieren Emotionen und setzen Inhalte gekonnt in Szene. Da sie vor allem eine jüngere Zielgruppe ansprechen, verzichten viele Unternehmen auf ihren Einsatz. Wer jedoch die passende Zielgruppe hat, kann mit den kleinen Icons eine engere Bindung zu seinen Kunden aufbauen. Wichtig ist nur, nicht viele Emojis zu verwenden – sonst wirkt es schnell unprofessionell.
Vielfältige Formate verwenden
Neben Bildern und Links kommen bei Social-Media-Beiträgen auch gerne Videos, Zitate oder Gewinnspiele zum Einsatz. Wenn genügend Material vorhanden, lohnt es sich, regelmäßig zwischen den Formaten zu wechseln. Nutzer schätzen Vielfalt und Abwechslung.
Videos erfordern im Vergleich zu Bildern oder Zitaten etwas mehr Aufwand, da sich der Nutzer intensiver dem Inhalt beschäftigen muss – nicht nur anschauen, sondern auch zuhören. Deshalb können sie etwas sparsamer, dafür aber gezielt eingesetzt werden.
Den richtigen Zeitpunkt wählen
Je nach Zielgruppe lohnt es sich, zu verschiedenen Uhrzeiten zu posten. 08:00 Uhr morgens und 16:30 Uhr nachmittags sind zum Beispiel Zeiten, zu denen statistisch gesehen die meisten Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause sind und im Zug auf dem Smartphone surfen.
Es ist wichtig, Beiträge genau dann zu posten, wenn die Zielgruppe online ist. So steigt die Reichweite und mehr Menschen treten mit Ihnen in Kontakt.
Zwei Beiträge pro Woche sind eine gute Basis für eine regelmäßige und konstante Kommunikation mit den Nutzern. Postet man jedoch zu viel, etwa mehr als zwei Beiträge am Tag, kann das schnell für die Abonnenten überfordernd werden. Am besten finden Sie ein ausgewogenes Maß an Beitragsfrequenz, zu Ihrer Zielgruppe passt.
Zielgruppe, Kanal und Maßnahme
Nicht jedes soziale Netzwerk passt zu jeder Zielgruppe, und jedes hat seine eigenen Schwerpunkte: Auf Twitter hält man sich kurz, während Pinterest von Bildern lebt. Die allgemeinen Gestaltungsregeln für Social Media gelten zwar überall, werden jedoch je nach Kanal unterschiedlich gewichtet.
Der wichtigste Tipp: Verfassen Sie Ihre Beiträge lieber positiv, anstatt schlechte Nachrichten zu verbreiten – das kommt in sozialen Netzwerken meist besser an. Achten Sie außerdem darauf, stets genügend Material und hochwertigen Content zu haben, um eine langfristige, kontinuierliche Interaktion mit Kunden und Interessenten zu fördern. Wenn Sie Präsenz zeigen und inhaltlich relevant bleiben, ist die halbe Strecke bereits geschafft.
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